Maße
Die Gruppe Maße legt die Außenabmessungen des Korpus fest. Alle Werte sind in Millimeter. Aus den Außenmaßen und der Materialstärke berechnet die App den freien Innenraum (Korpus-Lichte): in Breite und Höhe gehen jeweils zwei Materialstärken verloren (links/rechts bzw. oben/unten), die Tiefe bleibt voll.

Bezeichnung
Der Name des Korpus (z. B. „Unterschrank links"). Erscheint in der Korpusliste, als Überschrift des Inspektors und gruppiert die Teile in Schnittliste, Zeichnung und 3D-Export.
Breite
- Was es macht: Außenbreite des Korpus (Bereich 50–3000 mm). Der nutzbare
Innenraum ist
Breite − 2 × Materialstärke. - Wann man es nutzt: Standardmaß jeder Planung. Bei einer Küchenzeile bestimmt die Summe der Breiten (plus Fugen) die Gesamtlänge.
- Vor- & Nachteile: Breite Korpusse sparen Seitenwände, neigen aber bei durchgehendem Deckel/Boden zum Durchbiegen — dann helfen Traversen oder zusätzliche Mittelseiten.
Höhe
- Was es macht: Außenhöhe (50–3000 mm).
- Wann man es nutzt: Korpushöhe ohne Sockel und ohne Arbeitsplatte — diese kommen im Projekt dazu (siehe Sockel & Arbeitsplatte).
- Vor- & Nachteile: Die Höhe verteilt sich bei Schubladen auf die einzelnen Fronthöhen; sehr hohe Schrankseiten brauchen ggf. eine stabilere Verbindung.
Tiefe
- Was es macht: Außentiefe (50–1200 mm). Bestimmt die Länge von Böden, Deckel, Einlegeböden und Schubkästen.
- Wann man es nutzt: Übliche Korpustiefen liegen z. B. bei 560–580 mm (Küchenunterschrank) oder 300–400 mm (Oberschrank).
- Vor- & Nachteile: Mehr Tiefe = mehr Stauraum, aber auch mehr Materialfläche pro Boden. Die Schubkastentiefe ergibt sich aus der Korpustiefe abzüglich Schienenspiel und Rückwand-Tiefe.
Materialstärke
- Was es macht: Die Stärke der Korpusplatten — nur zur Anzeige, nicht direkt editierbar (ausgegraut, Bereich 8–40 mm).
- Wann man es nutzt: Sie folgt automatisch dem gewählten Korpusmaterial: Eine Platte ist ihre Stärke. Willst du eine andere Stärke, wählst du in Material & Kanten ein anderes Material (oder änderst dessen Stärke im Material-Editor).
- Vor- & Nachteile: Diese Kopplung verhindert den klassischen Fehler, dass Soll-Stärke und reale Plattenstärke auseinanderlaufen. Die Materialstärke geht in nahezu jede Berechnung ein (Innenmaß, Nuttiefe-Grenzen, Zinkenraster, Verbindungsgeometrie).
Weiter: Material & Kanten