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Sockel & Arbeitsplatte (Projekt)

Diese Einstellungen sind projektweit (für die ganze Korpusreihe), nicht pro Korpus. Du findest sie in der linken Leiste im Reiter Projekt. Hier liegen Aufstellung (Fugen), der Sockel, die Arbeitsplatte und die Export-Toleranz.

Projekt-Reiter: Sockel-Einstellungen
Projekt-Reiter: Sockel-Einstellungen

Aufstellung

  • Fuge zwischen Korpussen (0–50 mm): der Spalt zwischen benachbarten Korpussen entlang der Reihe. 0 stellt sie auf Stoß. Grenzen zwei Korpusse aneinander, teilen sie sich ihr Fugenmaß (jede Seite springt um die halbe Fuge zurück, sodass die beiden Fronten mit einer Fuge zusammentreffen).

Insel (zweite Reihe, um 180° gedreht)

Jeder Korpus hat unter Maße → Reihe die Wahl Vorne (Standard) oder Hinten. Korpusse der hinteren Reihe stehen Rücken an Rücken zur vorderen: die ganze Reihe ist um 180° gedreht, ihre Fronten zeigen nach hinten, ihr erster Korpus landet — von vorn gesehen — rechts (geh um die Insel herum, und er ist wieder links). Zwischen den Rückwänden liegt der Gang (0–1500 mm): 0 = Rücken an Rücken, ein paar hundert Millimeter = eine Rinne, in die Zwingen unter eine Spannkasten-Platte greifen.

Beide Reihen beginnen links bei 0 und bekommen ihren eigenen Sockel. Eine Arbeitsplatte überspannt beide Reihen und den Gang in einem Stück; ihr Überstand vorne liegt an der vorderen Reihe, hinten an der Front der hinteren. Sind die Reihen verschieden hoch, liegt die Platte auf der höheren. Sichtbare Stirnseiten der Insel (die äußeren Korpusseiten beider Reihen) sind normale Seiten — für ein Möbel im Raum sieh sie als Sichtseiten vor.

Export (3D/STEP)

  • Fugenspiel Verbindungen (0–2 mm, Schritt 0,05): das Passungsspiel an ineinandergreifenden Verbindungen (Schwalbenschwanz/ Fingerzinken/Nut) im STEP-Export. 0 = exakte Presspassung; höhere Werte geben eine lockerere Leim-/Montagepassung. Betrifft nur den CAD-Export, nicht die Maße der Schnittliste.

Sockel

  • Sockel vorhanden: Legt einen Sockel unter die Korpusse, die „Steht auf Sockel" gesetzt haben. Erst dann ist diese Korpus-Option überhaupt aktivierbar. Jeder Korpus wird durch seinen Boden in die Sockelrahmen geschraubt (4-mm-Schrauben, zwei je Rahmen 80 mm von den Enden, Pilotlöcher in den Rahmen-Oberkanten); die Schrauben stehen in der Beschlagliste und in den Zeichnungen.

Bauart

  • Sockelkasten: Ein vollständiger Sockelrahmen (Seiten + Quertraversen + Sockelblende vorne + hinten). Der robuste Standard-Sockel.
  • Nur Blende (Systemfüße): Nur die vordere Sockelblende (Toe-Kick); getragen wird der Korpus von verstellbaren Systemfüßen (z. B. Axilo), an die die Blende geclipst wird.
    • Vor- & Nachteile: Systemfüße gleichen unebene Böden aus und erlauben eine leichte, materialsparende Konstruktion; der Sockelkasten ist steifer und geschlossener.
  • Verleimte Leiter (Werkbank): Ein Leiterrahmen aus flachen Streifen (Standard 100 mm breit), mehrere Lagen hoch verleimt — der Sockel für eine schwere Werkbank. Längsholme liegen vorne, hinten und (bei einer Insel) unter der Fuge zwischen den Reihen; Querholme an beiden Reihenenden und an jedem Korpusstoß. Ungerade Lagen (1, 3, …) laufen längs durch, die Querholme sind dort Füllstücke zwischen den Längsholmen; gerade Lagen laufen quer durch. So ist jede Kreuzung durch die Lage darüber und darunter verzahnt — wie eine Abplattung, ohne sie fräsen zu müssen. Es entsteht ein einziger Rahmen für beide Reihen einer Insel, ohne Stoß dazwischen. Jeder Stoß (Füllstück-Stirn gegen Holm-Längskante) trägt die Sockel-Verbindung, damit sich die Lage beim Verleimen selbst ausrichtet; Duo-Paare sitzen dort, wo die Anschlagstifte des DuoDüblers sie an der Stirn setzen (15,5/47,5 mm von der Kante bei 100 mm Breite), an der Holm-Längskante ist die Position anzureißen.
    • Bauablauf: Lage 1 komplett dübeln und verleimen (die Dübel richten die Stücke aus), dann Lage 2 darauf verleimen usw. Die Korpusse werden zuletzt durch ihren Boden in die oberste Lage geschraubt (Pilotlöcher in den Holm-Oberseiten, in der Beschlagliste).

Maße

  • Höhe (40–250 mm, Standard 100 mm): Sockelhöhe (= um wie viel der Korpus angehoben wird). Bei der verleimten Leiter ist sie nicht einstellbar, sondern ergibt sich: Rollenhöhe + Lagen × Stärke (wird angezeigt).
  • Rücksprung vorne (0–150 mm, Standard 50 mm): wie weit die Sockelblende von der Korpusvorderkante zurückspringt (Fußfreiheit/Toe-Kick).
  • Einrückung seitlich (0–150 mm): wie weit der Sockel an den Reihenenden seitlich eingerückt ist.
  • Stärke (12–40 mm): Materialstärke der Sockelteile.
  • Material: Material des Sockels.

Nur beim Sockelkasten

  • Rücksprung hinten (0–150 mm): wie weit der Sockel hinten zurückspringt. Eine von unten eingeschobene Rückwand erzwingt mindestens ihr eigenes Spiel (Nuttiefe + Rückwandstärke); das Feld ist dann ein Minimum, der wirksame Wert steht darunter.
  • Bodenfreiheit Traversen (0–40 mm, Standard 10 mm): die inneren Quertraversen enden so weit über dem Boden, dass nur die äußeren Seiten und die Frontblende aufstehen — gutmütiger auf unebenen Böden.
  • Bauweise:
    • Front durchgehend: Front (und Rückseite) laufen durch, Seiten/Traversen dazwischen — saubere durchgehende Sockelblende.
    • Seiten durchgehend: Seiten laufen über die volle Tiefe, Front/Rückseite dazwischen.
  • Verbindung: wie die Sockelrahmenteile verbunden werden (Dübel/ Domino/Lamello/Schrauben/Nut — wie bei der Korpus-Verbindung).

Nur bei der verleimten Leiter

  • Lagen (1–8, Standard 4): Anzahl der flachen Lagen; jede Lage ist eine Materialstärke hoch (4 × 18 mm = 72 mm Rahmen).

  • Streifenbreite (60–200 mm, Standard 100 mm): Breite der Holme in der Draufsicht.

  • Höhe Rollen/Stellfüße (0–250 mm, Standard 0): Bauhöhe der Lenkrollen bzw. Stellfüße unter dem Rahmen (Boden bis Rahmenunterseite); 0 = der Rahmen steht direkt auf dem Boden.

  • Rollen/Stellfüße (2–12, Standard 6): Anzahl, je zur Hälfte unter dem vorderen und dem hinteren Längsholm, gleichmäßig von Endholm zu Endholm verteilt. Sie zählen in der Beschlagliste (Stückpreis unter „Preise"), ihre Plattenbohrungen hängen vom gewählten Modell ab und werden nicht gezeichnet.

  • Füße: Rollen, gleichmäßig verteilt (wie oben) oder Stellfüße an den Kreuzungen (von oben verstellbar). Dann sitzt neben jeder Kreuzung eines Längsholms (auch unter der Inselfuge) mit einem End- oder Stoß-Querholm ein Stellfuß – auf dem Holm, neben der Korpuswand und frei von den Dübeln der Stöße. Oder Stellfüße mittig unter jedem Korpus (von oben verstellbar): ein Fuß in der Mitte jedes Korpus auf jedem Längsholm darunter (vorne und hinten, unter der Inselfuge im vorderen Korpus). Dort hat der Schlüssel zu beiden Seitenwänden am meisten Platz, und mitten im Holm sitzen keine Dübel. Die Wände stehen dann zwischen den Füßen – für einen verleimten Leiterrahmen unkritisch. Aufbau: eine Einschlagmutter mit Platte unter der untersten Lage, eine Gewindeschraube mit Teller, verstellt mit einem Schlüssel von oben: durch ein Loch im Korpusboden und eine Bohrung durch alle Lagen. Carcassist bohrt beides, dazu auf Wunsch die Vorbohrungen für die Plattenschrauben, und zählt Füße, Muttern und Schrauben in der Beschlagliste. Die Höhe wird dann zum Spalt zum Boden (Rahmenunterseite bis Boden). Alle Maße kommen aus den Datenblättern deiner Teile:

    Feld Bedeutung
    Gewinde nur für die Beschlagliste, z. B. M10
    Bohrung durch die Lagen Ø für die Hülse der Mutter und die Schraube
    Gewindelänge Hülse + Platte – so weit muss die Schraube mindestens im Gewinde bleiben
    Platte Länge / Breite / Stärke die Platte der Mutter, längs auf dem Holm
    Abstand der Plattenschrauben Mitte zu Mitte; 0 = keine
    Vorbohrung Ø / Tiefe für die Plattenschrauben; 0 = nicht vorbohren
    Tellerhöhe Boden bis Schraubeneintritt in den Teller; 0 = unbekannt
    Tellerdurchmesser nur für die 3D-Ansicht; 0 = unbekannt
    Schaftlänge Gewindeschaft des gekauften Fußes, vom Teller bis zur Spitze; 0 = unbekannt
    Schlüsselloch Ø des Lochs im Korpusboden
    Versatz Fußmitte von der Kreuzungsmitte; 0 = automatisch

    In der 3D-Ansicht sind die Füße zu sehen: Mutterplatte, Schraube (Ø aus dem Gewinde, z. B. M10) und – sobald Höhe und Durchmesser eingetragen sind – der Teller. Ohne Tellerhöhe reicht die Schraube bis zum Boden.

    Mit Schaftlänge und Tellerhöhe zeigt Carcassist, von wo bis wo sich der Spalt mit diesem Fuß einstellen lässt: nach unten begrenzt, weil der Teller unter die Mutterplatte passen muss und die Schraubenspitze nicht aus dem Raster gegen den Korpusboden drücken darf, nach oben, weil die Schraube ganz im Gewinde bleiben muss. Liegt der eingestellte Spalt außerhalb, meldet die Prüfung einen Fehler. Die 3D-Ansicht zeichnet die Schraube in ihrer echten Länge.

    Ohne Schaftlänge werden angezeigt: die ideale Schraubenlänge (Oberkante bündig mit dem Raster beim eingestellten Spalt – tiefer geht die Bank nicht) und der Verstellweg nach oben, bis die Schraube das Gewinde verlässt, sowie – sobald die Tellerhöhe bekannt ist – der Mindestspalt: Teller + Mutterplatte. Beim niedrigsten Stand sitzt der Teller direkt unter der Platte; ist der Spalt kleiner, passt der Teller nicht darunter und die Bank stünde höher als geplant. Die Voreinstellung der Mutter ist eine M10-Einschlagmutter mit Platte 40 × 25 × 2 mm und Hülse Ø12 × 10 mm; über den Fuß selbst nimmt Carcassist nichts an. Trifft ein Schlüsselloch keinen Korpusboden, meldet die Prüfung das.

  • Tragkraft je Rolle und Zuladung (Standard 150 kg): Mit einer Tragkraft prüft die Prüfung Eigengewicht + Zuladung je Rolle.

  • Rücksprung hinten: gilt nur, wenn es keine hintere Reihe gibt; bei einer Insel bekommt die zweite Reihe denselben Rücksprung vorne (Toe-Kick) wie die erste.

  • Verbindung: Dübel, Duo-Dübel, Domino, Lamello oder Schrauben an jedem Stoß einer Lage (keine Nut).

Arbeitsplatte

Projekt-Reiter: Arbeitsplatten-Einstellungen
Projekt-Reiter: Arbeitsplatten-Einstellungen

Eine massive Platte liegt auf allen Korpussen, bei denen „Mit Arbeitsplatte“ gesetzt ist — zusammenhängende, gleich hohe Korpusse teilen sich ein Stück. Ein Spannkasten überspannt immer die ganze Reihe; die Korpus-Option entfällt dann. Auf einer Insel überspannt ein Stück beide Reihen und den Gang und liegt auf der höheren Reihe.

Einstellung Bereich / Standard Bedeutung
Arbeitsplatte vorhanden aus Schaltet die Platte ein.
Bauart der Platte Massive Platte Massive Platte (ein Brett) oder Spannkasten (Werkbankplatte mit Lochraster, siehe unten). Beim Umschalten wechselt das Material auf den passenden Standard.
Material Arbeitsplatte 38 mm Die Stärke folgt dem Material — eine Platte ist ihre Stärke — und wird nur angezeigt.
Überstand vorne / hinten 0–150 mm, 30 / 0 Über die Korpus-Vorder-/Hinterkante. Auf der Insel: vorne an der vorderen Reihe, hinten an der Front der hinteren.
Überstand links / rechts 0–300 mm, 0 Seitlich am Reihenanfang/-ende.

Überstand ist beim Spannkasten nicht nötig, um zu spannen — das geschieht von oben durch die Löcher. 40–60 mm vorne bringen Fußraum und Platz für eine Zwinge über die Plattenkante; mehr nur für eine Vorderzange.

Spannkasten

Eine dünne Deckplatte mit Lochraster über einem Rippenkasten, der auf den Korpussen steht. Die Korpusse liefern Masse und Steifigkeit; der Kasten liefert den Hohlraum unter der Deckplatte, in den Zwingen und Niederhalter greifen. Mit Unterboden ist er ein fertiger Torsionskasten: flach auf der Bank verleimt, in sich winklig, dann auf die Korpusse gesetzt und ausgeglichen.

Aufbau

Einstellung Bereich / Standard Bedeutung
Material / Deckplatte Stärke MDF 19 mm Stärke folgt dem Material. Das Lochraster-Zubehör (Spannelemente, Niederhalter) ist auf 19-mm-Platten ausgelegt.
Höhe gesamt 60–200 mm, 100 Deckplatte plus Hohlraum. 100 mm ist der Griffraum einer Schnellspannzwinge — Korpushöhe entsprechend kürzen.
Unterboden an Schließt den Kasten unten (Torsionskasten). Kostet keinen Zugriff: über Korpussen greift man ohnehin von den Längsseiten hinein. Aus = Rippen stehen direkt auf den Korpussen.
Rippen Material / Stärke Multiplex 18 mm Stärke folgt dem Material.
Rippenabstand 96–960 mm, 288 Rippen laufen quer (vorn–hinten), gleichmäßig verteilt zwischen den Festpunkten (Enden, Opferstreifen-Kanten) und auf die Mitte zwischen zwei Lochspalten gerückt — nie ein Loch auf einer Rippe. Kein Feld breiter als Abstand + Raster.
Stirnseiten gebohrt an Die beiden Endrippen bekommen Löcher auf den Reihenpositionen der Deckplatte, mittig in der Höhe.

Lochraster

Einstellung Bereich / Standard Bedeutung
Lochraster 32–200 mm, 96 Zentriert auf der Platte; das erste Loch liegt mindestens ein halbes Raster von jeder Kante.
Lochdurchmesser 10–40 mm, 20 Durchgehend; in Zeichnung und 3D (Bohrungen ein) sichtbar.
Fase am Loch 0–3 mm, 1 45°-Fase am Lochrand auf der Einsteckseite: oben auf der Deckplatte, außen an Stirnseiten und Leisten. Verhindert ausgefranste Ränder und führt den Dog. Landet als eigener Layer CHAMFER_C<Breite> im DXF, als echte Fase im STEP und in der Bearbeitungsübersicht ("Fase 1 mm oben"). 0 = keine.
Lochfreie Reihen vorne / hinten 0–6, 0 Lässt Reihen an der Vorder-/Hinterkante aus, z. B. unter einer Vorderzange.
Lochbild — Draufsicht (vorne unten), ein Punkt je Position. Klick = nicht bohren, nochmal = wieder bohren; blasse Punkte entfallen schon durch Opferstreifen, Rippen oder lochfreie Reihen. Abgewählte Löcher sind Rasterkoordinaten — ändert sich die Plattenlänge, wandern sie mit dem Raster.

Opferstreifen

Ein austauschbarer, lochfreier Streifen bündig in der Deckplatte, quer zur Reihe — dort läuft der Sägeschnitt. In der Teileliste erscheinen Arbeitsplatte links, Opferstreifen und Arbeitsplatte rechts; ersetzt wird nur der Streifen. Das Lochraster läuft im gleichen Takt über ihn hinweg.

Einstellung Bereich / Standard Bedeutung
Opferstreifen aus Schaltet den Streifen ein.
Mitte (von links) 600 mm Lage; wird in die Reihe eingepasst.
Breite 60–300 mm, 120 Streifenbreite.
Material wie Deckplatte Auch ein eigenes Brett (z. B. Multiplex): die Oberseite bleibt bündig, die Tragrippen werden passend höher.
Deckplatte am Stück bestellen aus Für die Bestellung: Stückliste, Material, Schnittplan und DXF zeigen die Deckplatte als ein Rohteil über den Streifen hinweg, mit allen Löchern. Erst bohren, dann den Streifenbereich mit zwei Tauchsägeschnitten heraussägen — die Hälften behalten ihr Maß, das Stück dazwischen ist Abfall. Auch die Teilezeichnung zeigt das Rohteil, mit den zwei Schnittlinien (im DXF auf dem Layer CUT_LATER). 3D-Ansicht, STEP und Übersichtsblatt bleiben geteilt; Opferstreifen und Tragrippen stehen weiter in der Liste.

Unter beiden Kanten stehen zwei Rippenbretter in Materialstärke nebeneinander (die Fuge läuft zwischen ihnen: das äußere trägt die Deckplatte, das innere den Streifen und ist um dessen Stärke tiefer); jedes Brett hat seine eigene Schraubenreihe. Lochspalten zu nah an diesen Rippen entfallen. Der Streifen wird nur geschraubt, nie geleimt.

Längsseiten

Jedes Feld ist eine Kammer zwischen zwei Rippen und nur über seine eigene Öffnung vorne oder hinten erreichbar. Lochzwingen und Niederhalter greifen von oben durch das Loch — die funktionieren immer. Eine gewöhnliche Schraubzwinge braucht eine Öffnung, und was durch ein Loch fällt, holt man nur aus einem offenen Feld wieder heraus.

Längsseite vorne / hinten Optik Zugriff ins Feld Spannen an der Kante
Offen (Standard) offen jedes Feld Zwinge greift überall unter die Deckplatte
Spannleisten fast offen jedes Feld eine gebohrte Leiste je Feld, an der linken Rippe (Breite einstellbar, Standard 80 mm)
Wechselnd geschlossen halb geschlossen vorne gerade, hinten ungerade Felder offen — auf der Insel jedes Feld von einer Seite gebohrte, eingedübelte Blenden
Wechselnd fest / lose geschlossen jedes Feld über seine lose Blende an den festen, gebohrten Blenden
Lose Einlegeblenden geschlossen jedes Feld (Blende herausnehmen) nur von oben — lose Blenden sind ungebohrt, sie tragen keine Zwinge
Geschlossen geschlossen keiner nur von oben

Leisten und Blenden sind auf den Lochspalten der Deckplatte gebohrt (eine 80-mm-Leiste fängt eine Spalte, ab ~150 mm zwei), sodass ein Bankhaken in der Leiste mit dem Raster fluchtet. Lose Blenden haben 1 mm Luft, keinen Leim und keine Verbinder. Damit sie nicht in das Feld fallen und Magnete einen Sitz haben, bekommt jedes lose Feld zwei Anschlagleisten (Rippenmaterial, 20 mm tief, volle Hohlraumhöhe), an die Rippenflächen geleimt und um die Blendenstärke zurückgesetzt — die Blende liegt bündig in der Ebene der Rippenstirnen und bleibt abnehmbar. Magnete oder Drehriegel sitzen in den Leisten (nicht in der Beschlagliste). Nichts davon unter dem Opferstreifen.

Zusammenbau

Verbindung Ausführung
Rippen ↔ Platten Leim plus versenkte 4-mm-Schrauben durch beide Platten in die Rippenkanten (Platten verschraubt, Abstand einstellbar, Standard 192 mm = jede zweite Lochreihe). Auf den Rippenmitten und zwischen den Lochreihen — nie näher als 48 mm an einem Loch.
Opferstreifen ↔ Tragrippen nur geschraubt, Deckplatte ins äußere, Streifen ins innere Rippenbrett.
Leisten / Blenden ↔ Rippen Stirn auf Rippenfläche, je Ende zwei Verbinder auf Viertelhöhe: Domino 5×30 (Standard), Dübel 8 mm, Duo-Dübel-Paare (ein Paar mittig, wenn das Brett für zwei zu niedrig ist) oder Schrauben. Auf beiden Teilen angetragen.
Kasten ↔ Korpusse vier 4-mm-Schrauben je Korpus, von innen durch den Deckel des Korpus nach oben in den Unterboden (80 mm von den Ecken). Korpusse mit Traversen statt Deckel oder ein Kasten ohne Unterboden: nichts.
Nuten / Falze keine — sie nehmen der Leimfläche die Steifigkeit und der Deckplatte die Austauschbarkeit.

Reihenfolge: Deckplatte kopfüber auf eine ebene Fläche (Bezugsfläche), Rippen nach Lochbild ausrichten, leimen und von der Plattenseite schrauben; Leisten/Blenden einsetzen; Unterboden auflegen, leimen, schrauben; auf die Korpusse setzen, ausgleichen, von innen verschrauben. Schrauben und Verbinder stehen in Bohrbild, Zeichnung und Beschlagliste; in der 3D-Explosion sind sie als Körper zu sehen.


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