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Einlegeböden

Einlegeböden sind die waagerechten Fachböden innerhalb eines Fachs. Sie erscheinen im Front-Bereich als Unterabschnitt, sobald das ausgewählte Fach die Variante Offen oder Türen hat (bei Schubladen gibt es keine Einlegeböden — der Innenraum ist durch die Kästen belegt).

Einlegeböden-Optionen im Front-Bereich
Einlegeböden-Optionen im Front-Bereich

Einlegeböden gehören zum jeweils ausgewählten Fach: In einem geteilten Korpus kann jedes Fach eine andere Bodenzahl haben.

Anzahl Böden

  • Was es macht: Zahl der Zwischenböden im Fach (0–12).
  • Wann man es nutzt: Regalfächer, Schrankfächer mit veränderbarer Fachteilung.
  • Vor- & Nachteile: Mehr Böden = mehr nutzbare Ablageflächen, aber auch mehr Teile in der Schnittliste und (bei festen Böden) mehr Verbindungen.

Verstellbar (Bodenträger)

  • Was es macht: An = der Boden liegt lose auf Bodenträgern in einem System-32-Lochcluster (höhenverstellbar). Aus = fester Boden, der in den Korpus eingebunden (verbunden) wird.
  • Wann man es nutzt: Verstellbar für flexible Fachhöhen (der Normalfall im Wohn-/Küchenmöbel); fest, wenn der Boden zugleich aussteifen soll (z. B. Mittelboden in breiten Korpussen).
  • Vor- & Nachteile:
    • Verstellbar: spätere Anpassung, einfache Montage; erzeugt Bohrcluster (Bodenträger erscheinen in der Beschlagliste). Trägt weniger als ein fester Boden.
    • Fest: steift den Korpus aus, höhere Tragkraft; nicht mehr verschiebbar, erfordert eine Verbindung.

Verstellbare Böden setzen einen eigenen kleinen Lochcluster; die durchgehende Reihenbohrung über die ganze Seitenhöhe steuerst du separat unter LR32 / System 32.

Rücksprung vorne

  • Was es macht: Wie weit der Boden von der Korpusvorderkante zurückspringt (0–50 mm, Standard 5 mm).
  • Wann man es nutzt: Etwas Rücksprung gibt Fingerfreiheit und lässt eine aufschlagende Tür sauber schließen, ohne am Boden zu streifen.
  • Vor- & Nachteile: Mehr Rücksprung = mehr Luft zur Front, aber etwas weniger nutzbare Bodentiefe.

Material

  • Was es macht: Material des Einlegebodens. Standard „wie Korpus" (erbt das Korpusmaterial); du kannst aber ein abweichendes Material wählen.
  • Wann man es nutzt: Meist „wie Korpus"; abweichend z. B. für dickere, tragfähigere Böden oder eine Glasoptik-Platte.
  • Vor- & Nachteile: Eigenes Material erlaubt gezielte Stärke/Optik; „wie Korpus" hält die Materialliste schlank.

Weiter: LR32 / System 32