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Material & Kanten

Diese Gruppe bestimmt, woraus der Korpus gebaut wird und wie seine sichtbaren Vorderkanten behandelt sind. Außerdem schaltest du hier frei, ob der Korpus auf dem Projekt-Sockel steht und eine Arbeitsplatte trägt.

Inspektor-Gruppe „Material & Kanten"
Inspektor-Gruppe „Material & Kanten"

Korpusmaterial

  • Was es macht: Wählt das Plattenmaterial für die Korpusteile (Seiten, Boden, Deckel, Mittelseiten, Einlegeböden ohne eigenes Material). Die Auswahl setzt zugleich die Materialstärke und die Maserungsrichtung.
  • Wann man es nutzt: Immer als Erstes — Material treibt Stärke, Optik, Kosten und die Maserungslogik beim Zuschnitt.
  • Vor- & Nachteile: Materialien legst du im Material-Editor an. Ein Material mit Maserung zwingt seine Teile beim Nesten in eine feste Laufrichtung (kann nicht gedreht werden) — das kostet etwas Plattenausbeute, ist aber für Dekore/Echtholz zwingend, damit die Maserung läuft.

Der mitgelieferte Katalog enthält u. a. Spanplatte weiß (16/19 mm), Dekor Eiche (19 mm, mit Maserung), Multiplex Birke (18 mm), MDF roh, HDF- und Spanplatten-Rückwand sowie eine Arbeitsplatte.

Kantenstärke vorne

  • Was es macht: Stärke des Kantenumleimers auf den sichtbaren Vorderkanten der Korpusteile (Bereich 0–3 mm, Standard 1 mm). 0 schaltet die Bekantung aus.
  • Wann man es nutzt: Bei Plattenwerkstoffen mit offener Kante (Span, MPX, MDF), die vorne sichtbar bleibt und geschützt/veredelt werden soll.
  • Vor- & Nachteile: Die App rechnet die Bekantung in die laufenden Meter Kante in der Materialliste ein (für die Bestellung). Eine dickere ABS-Kante (2 mm) ist stoßfester, eine dünne (0,4–1 mm) unauffälliger. Die Kantenstärke zählt geometrisch nicht zur Plattenstärke, taucht aber in der Spalte „Kanten" der Teileliste auf.

Steht auf Sockel

  • Was es macht: Hebt diesen Korpus auf die Höhe des Projekt-Sockels.
  • Wann man es nutzt: Für Unterschränke, die auf einem gemeinsamen Sockel stehen.
  • Vor- & Nachteile: Das Kontrollkästchen ist nur aktiv, wenn im Projekt ein Sockel angelegt ist („Erst im Projekt aktivieren"). So bleibt die Korpus-Einstellung mit dem Projekt konsistent. Einzelne Korpusse (z. B. ein aufgesetzter Oberschrank) können den Sockel auslassen.

Mit Arbeitsplatte

  • Was es macht: Legt auf diesen Korpus eine Arbeitsplatte (auf seiner jeweiligen Oberkante).
  • Wann man es nutzt: Arbeits-/Abdeckplatten über Unterschränken.
  • Vor- & Nachteile: Ebenfalls gated — erst nutzbar, wenn im Projekt eine Arbeitsplatte aktiviert ist. Überstände und Material steuerst du zentral im Projekt, damit eine durchgehende Platte über mehrere Korpusse einheitlich bleibt.

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